Narkose

Regionalanästhesie bedeutet, dass die Nerven, die das Operationsgebiet versorgen, an einer möglichst einfach erreichbaren Stelle durch geeignete Medikamente vorübergehend blockiert werden. Ganz ähnlich kennen dies die meisten Patienten vom Zahnarztbesuch. Dabei erhält der Patient je nach Wunsch zusätzlich Schlaf- und Beruhigungsmittel und wird in diesem Fall die Operation weitgehend "verschlafen". Die Patienten sind so nach der Operation in kürzerer Zeit wieder kooperationsfähig. Außerdem hält die Schmerzfreiheit nach der Operation zunächst an.

Vollnarkose bedeutet, dass durch die Einwirkung von Medikamenten der Zustand eines Komas herbeigeführt wird, welcher unter anderem mit Schmerzfreiheit und Atemstillstand verbunden ist. Daraus folgt unter anderem, dass Patienten in Vollnarkose mit Hilfe eines Beatmungsgerätes beatmet werden müssen. Bestimmte Operationen können nur in Vollnarkose durchgeführt werden. Die Art des zur Operation geeigneten Narkoseverfahrens wird im Rahmen des Aufklärungsgespräches festgelegt.

Die intra- und unmittelbare postoperative Überwachung der Patienten beinhaltet alles, was notwendig ist, um die lebenswichtigen Funktionen des Patienten zu kontrollieren und evtl. Maßnahmen zur Stabilisierung zu treffen. Dazu gehören die Gaben von Medikamenten, Infusionen, Transfusionen, die Überwachung von kleinen Kathetern, die an verschiedene Nerven gelegt werden und über die eine weitgehende Schmerzausschaltung nach Operationen möglich ist.

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Juli 2017