Intensiv-Überwachungsstation

Nach größeren Operationen oder bei gravierenden Begleiterkrankungen bleiben die Patienten nach der Operation meist über Nacht, evtl. auch länger, auf unserer Intensiv-Überwachungsstation. Wir sammeln das patienteneigene Blut während und nach größeren Operationen und haben die Möglichkeit, dieses Blut innerhalb von sechs Stunden aufzubereiten und dem frisch operierten Patienten in hoher Qualität zu retransfundieren. Dadurch konnten wir die Anzahl der Transfusionen von Fremdblutkonserven wesentlich verringern.

Für größere Operationen können sich die Patienten rechtzeitig vor der Operation eigenes Blut abnehmen lassen. Die Eigenblutspende wird in Kooperation mit dem Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes durchgeführt. Dem Patienten wird eigenes Blut bis zu sechs Wochen vor dem Aufnahmetermin zur Operation beim Blutspendedienst des DRK in Kassel abgenommen, dort im Labor untersucht und schließlich rechtzeitig zum OP-Termin zur Verfügung gestellt. Im Zusammenhang mit der Operation wird dieses patienteneigene Blut dann bei Bedarf transfundiert.

Die Abteilung ist mit allen Geräten, die eine derartige moderne Station braucht, ausgerüstet. Anästhesist, Orthopäde und Internist arbeiten auf der Intensiv-Überwachungsstation im Team zusammen. An den Wochenenden ist ein Bereitschaftsdienst für die auf die Stationen verlegten Patienten zuständig, welcher mit dem diensthabenden Anästhesisten zusammenarbeitet.

21.07.2010