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Ultraschall (Sonografie)

Bei den Ultraschalluntersuchungen kommen keine Röntgenstrahlen sondern Schallwellen zur Anwendung, die im Körper unterschiedlich absorbiert oder reflektiert werden. Ähnlich dem Echolot eines Schiffes können mit den reflektierten Schallwellen Bilder erzeugt und daraus Informationen gewonnen werden.

Schädliche Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt geworden, so dass dieses Verfahren auch für die Untersuchung von Säuglingen und Kindern bestens geeignet ist. Ein Beispiel sind die im Vorsorgeplan enthaltenen Hüftgelenkssonographien bei Säuglingen.

Die so genannte Hüftdysplasie, d. h. eine ungenügende knöcherne Ausformung des Hüftgelenkes mit mangelnder Überdachung des Hüftkopfes, kann damit rechtzeitig diagnostiziert und somit gut therapiert werden, so daß es nicht zu einem frühzeitigen Hüftgelenksverschleiß kommt. Auch unklare Gelenkschmerzen, ein Gelenkerguss sowie viele degenerative und rheumatische Veränderungen an Muskeln, Sehnen und Gelenken können zunächst sonographisch abgeklärt werden, bevor sich eine weiterführende Diagnostik mittels CT oder MRT anschließt. Die Klinik besitzt auch ein Sonographiegerät, das für Gefäßuntersuchungen eingesetzt werden kann, um beispielsweise tiefe Beinvenenthrombosen ausschließen zu können.