Sie befinden sich auf: >Leistungsspektrum >Wirbelsäulenorthopädie > Eingriffe an der Wirbelsäule

Operationen an der Wirbelsäule

Neben der konservativen Behandlung bietet die Vitos OKK ein umfassendes Spektrum an operativen Wirbelsäulenbehandlungen an. In einem offenen Kernspintomographen (MRT) können alle notwendigen Untersuchungen durchgeführt werden. Im Computertomographen (CT) sind auch minimal-invasive Eingriffe an der Wirbelsäule möglich.

Mit den minimal-invasiven Verfahren („Schlüsselloch-OP“) lassen sich u.a. Bandscheibenoperationen und Stabilisierungen durch die Haut (perkutan) vornehmen. Dr. Sambale: „Mikrochirurgie ist heute in der Wirbelsäulenchirurgie unerlässlich. Im Haus stehen dafür zwei hochmoderne Mikroskope zur Verfügung, die täglich im Einsatz sind.“

Zu den größeren Eingriffen gehören bewegungserhaltende Operationen, etwa Bandscheibenprothesen und dynamische Stabilisierungsverfahren, die einzelne Wirbelsegmente beweglich erhalten oder eine kontrollierte Restbeweglichkeit erlauben, ohne ihnen die komplette Beweglichkeit zu nehmen (versteifen). Versteifende Operationen sind bei entsprechendem Erkrankungsbild nach wie vor sinnvoll, zum Beispiel bei Wirbelbrüchen, Gleitwirbeln, Tumoren und Entzündungen. Auch formkorrigierende Eingriffe werden im Haus mit großer Sicherheit und Erfahrung durchgeführt, etwa bei Kyphosen und Skoliosen, aber auch bei destruierenden Prozessen (Entzündungen, Tumore und Fehlstellung nach Wirbelbrüchen).

Revisionseingriffe nach fehlgeschlagenen Wirbelsäulenoperationen sind ein weiterer Schwerpunkt unserer Abteilung“, erklärt der Vitos OKK-Chefarzt. „Diese oftmals sehr komplexen Eingriffe benötigen eine große Erfahrung der Operateure und eine sorgfältige Planung und Vorbereitung – bis hin zu individuell angefertigten Implantaten.“

Nicht alle Eingriffe an der Wirbelsäule können vom Rücken aus durchgeführt werden. Eingriffe von vorne durch den Hals, den Brustraum oder die Bauchdecke gehören ebenso zur operativen Routine. Insbesondere die Entfernung und der Ersatz von Wirbelkörpern erfordern diese Zugänge.

Komplikationsraten und Belastungen nach Wirbelsäulen-OPs sind heute gering. „Dennoch reden wir von anspruchsvollen Eingriffen, die Sie nur bei sehr erfahrenen Spezialisten vornehmen lassen sollten“, sagt Dr. Sambale, der selbst bisher mehr als 10.000 Operationen durchgeführt hat. Das Team der Abteilung Wirbelsäulenorthopädie besteht aus dem Chefarzt, drei Oberärzten und sechs Assistenzärzten.

Leitender Oberarzt
Dr. Sebastian Siegert
Wirbelsäulenorthopädie

Oberarzt
Johann-Sebastian Kunst
Wirbelsäulenorthopädie

Oberärztin
Dr. Julia Sehmisch
Wirbelsäulenorthopädie

Indikationssprechstunde Wirbelsäule
Freitag 08.30 bis 13.30 Uhr

Sprechstunden-Übersicht