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Aktuelles (Pressemitteilungen)

Vitos Orthopädische Klinik Kassel wird Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung

04.04.2013

Von: Dr. Gisela Heimbach, Foto:Florian Funck/nh

Klinik-Geschäftsführer Peter Lutze, Krankenpflegedirektor Detlev Peeck, Oberärztin Dr. Sabine Mai, Leiterin des Qualitätsmanagements der Klinik, und Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Werner Siebert

Kassel, 4. April 2013 – Gestern erhielt die Vitos Orthopädische Klinik Kassel als zweite Klinik in Hessen – neben der Orthopädischen Universitätsklinik Friedrichsheim in Frankfurt – und damit als erste Einrichtung in Nordhessen das Zertifikat „Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung“ (EPZmax). Damit hat die Region jetzt ein Zentrum für künstliche Hüft- und Kniegelenke der höchsten Versorgungsstufe. Die Klinik führt nun die Zusatzbezeichnung „EndoProthetikZentrum Vitos Kassel“.

Zur Qualitätssicherung bei endoprothetischen Behandlungen an Knie und Hüfte startete Ende 2012 das Zertifizierungssystem „EndoCert“ flächendeckend in Deutschland. Eingeführt wurde „EndoCert“ von der  Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie (DGOOC), der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik (AE) und dem Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU). Bei der Zertifizierung gibt es zwei Qualitätsstufen: Endoprothetikzentrum und Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung.
Geprüft und zertifiziert wurde die Vitos OKK von dem Internationalen Zertifizierungsinstitut ClarCert.

Von den Prüf-Experten hervorgehoben wurden der hohe Spezialisierungs- und Organisationsgrad der Vitos OKK, die Kompetenz der Ärzte sowie das seit Jahren etablierte Qualitätsmanagement und die hohe personelle Ausstattung in der Endoprothetik. Zur Qualitätssicherung hat die Vitos OKK schon vor 15 Jahren aus freien Stücken mit dem Aufbau eines eigenen Endoprothesenregisters begonnen, um die Qualität der Implantate und das Operationsergebnis fortlaufend zu überprüfen.
Dies ist einmalig in Deutschland!
Die Zertifizierung ist an hohe fachliche Anforderungen geknüpft. Experten überprüfen den gesamten Ablauf bei der Implantation von Knie- und Hüftprothesen von der detaillierten Prothesenplanung vor der Operation, einer perfekten Operationsabwicklung über patientenbezogene interdisziplinäre Besprechungen bis zur akribischen Dokumentation der individuellen Therapie. Auch die erforderliche Mindestzahl der endoprothetischen Operationen und die Anforderungen an die Operateure konnte die Vitos OKK bestens erfüllen.

2012 wurden 928 künstliche Hüft- und Kniegelenke implantiert, darunter waren103 komplizierte Wechseloperationen. „Unser Ärztlicher Direktor, Prof. Dr. Werner Siebert, und Oberarzt Dr. Diethelm Träger führen als so genante Senior-Hauptoperateure mind. 100 endoprothetische Knie- oder Hüftoperationen pro Jahr durch. Darüber hinaus haben wir acht weitere anerkannte Hauptoperateure für den Einsatz künstlicher Hüft- und Kniegelenke. Das Zertifikat hat ferner bestätigt, dass unsere Klinik besonders geeignet ist für sehr anspruchsvolle Behandlungen wie komplizierte Wechseloperationen von künstlichen Gelenken, die in anderen Kliniken nicht durchgeführt werden können“, so Klinik-Geschäftsführer Peter Lutze. Weitere Kriterien für den Erhalt des Zertifikats waren das differenzierte OP-Saal-Management, Qualitätsmanagement, Komplikations- und Notfallmanagement sowie eine umfassende Betreuung der Patienten rund um die Operation bis zur Entlassung und darüber hinaus.

Foto: (v. l.) Klinik-Geschäftsführer Peter Lutze, Krankenpflegedirektor Detlev Peeck, Oberärztin Dr. Sabine Mai, Leiterin des Qualitätsmanagements der Klinik, und Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Werner Siebert